die Uhrwerke

Inzwischen habe ich die „magische“ Grenze von 100 Nupsis über-      schritten. Wenn ich so weitermache, also jeden Morgen 20 bis 30 Stück drehe, bin ich am Ende der Woche bei 180 Stück.

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Um mal etwas größeres zu machen, habe ich auch die Zifferblattfüße     gedreht. Immer mal so zwischendurch.

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Aber ich wollte ja etwas zu den Werken sagen. Vorgesehen ist wieder eins meiner Lieblingswerke Unitas 6325. 13“ = Ø 29,5 mm. 17 Steine, 21.600 A/h. Davon habe ich noch einige im Bestand. Es gibt unterschiedliche Platinenformen, ich habe beide Ausführungen. Ich nehme von       jeder 10 Stück. Das sind rein optische Unterschiede, sonst sind die Werke identisch.

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Als „Dekoration“ oder besser: als Oberflächenbehandlung habe ich mir mal etwas anderes ausgedacht, das ich schon bei einigen Werken der Art D’eco Uhr probiert habe. Matt gestrahlt. Das ergibt eine samtig matte Oberfläche (sehr empfindlich) und sieht mit geschliffenen Aufzugrädern und blauen Schrauben sehr edel aus. Als Vorbereitung muss erst der Strichschliff auf den Werken entfernt werden. Das mache ich auf dem feinen (grünen) Schleifpapier, das auf eine Glasplatte geklebt ist.

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Anschließend werden die Oberflächen auf ganz feinem (rosafarbenem) Schleifpapier blank geschliffen.

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Das ist jetzt nicht hochglanz poliert, aber ich sehe, dass der ursprüng-    liche Schliff komplett entfernt ist. Dann schraube ich alles auf eine alte Grundplatte. Damit sich die Kloben und Platinen beim Strahlen nicht verziehen, lege ich passend gedrehte Distanzstücke darunter.

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Und dann mit wenig Druck und auch nur ganz kurz einmal überstrahlen. Durch die gute Vorbereitung geht das ruck-zuck.

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Noch sind die Oberflächen messingfarben. Anschließend werden die      Teile intensiv gereinigt und gehen dann zum Vergolden. Nach dem      vergolden sieht man den Unterschied in den Farben.

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Jetzt mal vorsichtig ein Werk zusammenstecken.

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Dabei muss ich sehr behutsam vorgehen. Schon mit dem Fingernagel kann eine glänzende Stelle eingedrückt werden. Da muss ich wohl mit Fingerlingen arbeiten, die ich eigentlich nicht so mag.

Nupsis drehen

In der vergangenden Woche habe ich morgens als erstes eine Stunde an der kleinen Drehbank gestanden und die Stundenpunkte (Nupsis)           gedreht. Das ist eine anstrengende Arbeit. Nicht körperlich anstrengend, aber der Kopf wird müde. Man wird unkonzentriert. In einer Stunde schaffe ich etwa 25 bis 30 Stück, je nach dem, wie viele mir zwischendurch oder bei der späteren Bearbeitung  wegfliegen. Los geht es mit      2 mm Rundmessing. Zuerst den Fuß (Ø 0,55 mm) und dann den Kopf (Ø 0,8 mm) drehen.

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Dann mit einer scharfen Zange abknipsen und in ein Schälchen legen.

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Als nächstes auf den Fuß spannen und den Kopf auf 0,3 mm Stärke drehen

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So, da sind wieder einige fertig. Ich brauche etwa 180 Stück, da wird noch die eine oder andere Stunde Arbeit erforderlich sein.

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Zum Schluss werden die Köpfe noch poliert. Dabei werden sie leicht ballig. Das ist auch so gewünscht, sollen nachher ja wie kleine Nietköpfe aussehen.

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das erste Glas ist da

Gestern bekam ich das erste Glas. Die Hersteller fertigen erst ein Muster, das ich dann begutachten kann. Erst dann wird die „Massen“produktion gestartet. Ist nun mal so. Hier mal beide Gläser nebeneinander, links das Saphirglas, daneben das Mineralglas, das ich auf dem Container hatte.

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Man sieht den Unterschied besser in der Schieblehre. Das  Blech,           das ich zum Messen darunterlegen musste, habe ich vorher natürlich „abgenullt“

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Sehr schön, dann kann ich mein Okay geben. In etwa 5-6 Wochen bekomme ich dann meine Gläser.

Auch das Gehäuse macht Fortschritte. Um zu sehen, welche Kontur am besten zum Zifferblatt passt, habe ich mir zwei Stück im 3-D Druckverfahren aus Alumide machen lassen. Das ist ein Gemisch aus Kunststoff- und Aluminiumpulver und soll eine metallische Oberfläche haben. Na ja, soll….. Eins mit geraden Anstößen, eins mit geschwungenen

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Ich habe dann versucht, etwas daran rumzuschleifen, aber so richtig metallisch wird das nicht.

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Ebenfalls aus Aluminium (weil es einfach schneller geht) habe ich zwei einfache Glasränder gedreht. Einen mit geradem Abschluss und einen mit einer 45° Schräge

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Dann lege ich mal eins der Zifferblätter, die ich als Oberflächenmuster gemacht habe, in das Gehäuse und presse den Glasrand drauf.

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Für die geschwungenen Anstöße kommt eigentlich nur der Topring mit der Schräge in Frage. Die geraden Anstöße sehen mit beiden Topringen gut aus.

Uff, die Qual der Wahl…….

versilberte Zifferblätter

Die Zifferblattmuster sind zurück aus der Galvanik. Leider sind die Oberflächen etwas „wolkig“ geworden. Aber das sieht schon anders aus als nur Messing. Lackieren muss ich sie noch.

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Meinen Favoriten habe ich dann mal mit den Nupsis bestückt. Die     Punkte im Sekundenblatt sind eingesenkt.

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So werde ich es wohl gestalten. Sonnenschliff, die beiden Zifferblätter mattiert.

Natürlich war ich in der Zwischenzeit nicht untätig. Ich habe mal einen Container gedreht. Ein Probiergehäuse als reines Drehteil ohne die Anstöße. Um zu sehen, ob die Maße auch passen. Das Mittelteil

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Den Boden

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Und den Glasrand

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Der Glasrand ist ein sehr dünnes Drehteil. Weil ein gewölbtes Glas auf die Uhr soll, ist das Rehaut nur 0,5 mm hoch. Anschließend drehe ich noch ein kleine 45° Fase an den Glasrand.

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In den Glasrand klebe ich mal zur Probe ein gewölbtes Mineralgas

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In den Boden presse ich ein flaches Glas ein.

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Und dann geht es an den Einbau. Erst das Werk in den Container.

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Dann den Boden aufschrauben.

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Und zum Schluss den Glasrand mit dem gewölbten Glas aufpressen.

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Das Ganze ist jetzt 11,4 mm hoch. Das Glas hat aber ein Durchwölbung von 2,5 mm. Ich habe flachere Saphirgläser (innen entspiegelt) bestellt. Die sind nur 1,2 mm überhöht.  Die Uhr wird also etwa 10 mm hoch      werden.

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Und noch mal aufs Handgelenk legen.

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Ich werde mir mal ein Gehäuse mit Anstößen im 3-D Druckverfahren machen lassen. Dann sieht man die Proportionen besser.

 

P.S. die Maße des Containers haben nicht auf Anhieb gepasst, ich hatte mich um 0,8 mm vertan. Konnte ich aber noch ändern.

Nachtrag 28.5.

Inzwischen habe ich die Blätter mal lackiert. Die wolkige Versilberung kann ich damit nicht kaschieren, aber die Oberflächen „blinkern“ nicht mehr so.

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Da die Blätter kein Mittelloch haben, habe ich für die Zentrifuge eine neue Aufnahme machen müssen

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Und hier mein Favorit, die Nupsis habe ich vorher wieder rausgenommen.

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Funktionsmuster und Zifferblatt

Dank des verregneten Pfingstmontags konnte ich ein paar Stunden ungestört arbeiten und habe ein Funktionsmuster gemacht. Es funktioniert.

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Am Dienstag habe den ganzen Tag an einem 3-teiligen Zifferblatt gearbeitet.

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Das klappt nicht immer beim ersten mal. Besonders, wenn das Material zu klein ist

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Sehr aufwändig. Um die beiden Zifferblattscheiben abzudrehen, habe ich mir eine kleine Planscheibe gemacht.

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Aber so richtig rechtwinklig ist das nicht. Zu viele Unwägbarkeiten, weil ich die Teile ja verkleben muss. Das ist also nicht der richtige Weg.

Mittwoch und Donnerstag habe ich dann 8 Blätter gemacht mit unterschiedlichen Oberflächen. Zum Probieren. Als da wären:

A = matt gestrahlt, Zifferblätter abgesenkt

B = matt gestrahlt, Zifferblätter abgesenkt und geschliffen

C = Kreisschliff, nur das Sekundenblatt abgesenkt und geschliffen

D = Kreisschliff, Zifferblätter abgesenkt und geschliffen

E = Sonnenschliff, Zifferblätter geschliffen

F = Sonnenschliff, Zifferblätter matt

G = Sonnenschliff, Zifferblätter abgesenkt und geschliffen

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Das achte sieht so schei*** aus, das will ich mal lieber nicht zeigen.

Jetzt schicke ich die Blätter zum Versilbern. Wenn alle die gleiche Farbe haben, sieht das schon ganz anders aus. Dann lege ich die auf das gleiche Blatt Papier und fotografiere erneut. Das Ergebnis zeige ich dann.

Die ersten „Nupsis“ habe ich auch schon gedreht. Uff, die sind wirklich klein. Dagegen waren die für die Art Dèco Uhr ja geradezu gigantisch.

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10 Stück sollten es werden, 7 Stück habe dann rausbekommen. Die anderen 3 sind irgendwie……..verdunstet. Einfach weg.

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an einem Freitag den 13ten…..

Heute, am Freitag den 13. Ist der Startschuss für ein neues Projekt gefallen. Das Datum soll mir Glück bringen. Zur MunichTime im Herbst möchte die Uhr Vorstellen. Hier ein paar Eckdaten:

Edelstahlgehäuse Durchmesser 39 mm

Ganz schmaler Glasrand, der durch eine angedrehte Zierkante noch mal schmaler wirken soll. Sichtbarer ZifferblattØ 33 mm.

Das wird ein schwieriges Drehteil, weil es so dünn und labil ist.

Der interne Name lautet „GS“, das steht für große Sekunde.

Vielleicht bin ich von der Wanduhr „Zürich“, die ich vor 20 Jahren mal konstruiert und gefertigt habe, inspiriert worden.

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Bei der Gehäuseform bin ich mir noch nicht sicher, ob es die geschwungenen oder besser die geraden Anstöße werden sollen.

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Als Uhrwerk habe ich wieder das UNITAS 6325 vorgesehen. Da habe ich noch welche von und das lässt sich sehr gut umbauen. Durch das neue Zeigerwerk wird das Werk 0,8 mm höher und die zusätzlichen Räder passen gerade so. Mir graut schon davor, wieder Nupsis drehen zu müssen, da die diesmal noch kleiner werden. Ø 1 und Ø 0,8.

meine neuen Uhrenspangen

Was habe ich mich schon über diese blö*** Spangen geärgert, die nach kurzer Zeit spröde werden und dann irgendwann abbrechen. Und das meist, wenn man auf einer Ausstellung oder Messe steht. Dafür kosten die auch nur ein paar Cent.

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Schon vor längerer Zeit habe ich mir mal Gedanken über eine andere Lösung gemacht. Dabei ist dann so ein massiver Halter rausgekommen. Die Teile sind im 3-D Druckverfahren entstanden.

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Aber leider ist das ein recht teurer „Spass“ und die angedruckten      Zapfen brechen rech schnell ab.

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Auch der feste Fuß gefällt mir nicht so richtig, ist etwas unflexibel. Dann bot mir jemand solche Teile sehr günstig an. Na gut, habe ich mal je 10 Stück bestellt. Aber, oh je, wie sehen die denn aus? Billig eben, von Maßhaltigkeit ist keine Rede.

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Ich habe dann trotzdem ein paar Halter gemacht, ich brauchte welche für die MunichTime.

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Aber auch hier: die Zapfen brechen ab und der neue Fuß hat die Ausstellung nicht überstanden.

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Jetzt packte mich der Ehrgeiz, das muss doch machbar sein. Also habe ich mir 40 Halbkreise aus Acryl machen lassen. Wird heutzutage mit     einem Laser geschnitten.

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Bei einem Fachversand kaufte ich je 2 Meter Rundacryl Ø 4 mm und Rohr, Ø 8 mm x 4 mm

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Das Rundmaterial passt gut in das Rohr, sonst hätte ich das etwas aufbohren müssen.

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Das ist jetzt eine Arbeit für ein verregnetes Wochenende. Die Halbkreise habe ich eingespannt und die drei Bohrungen angebohrt.

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Dann die Oberteile mehrstufig aufgebohrt.

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Die Unterteile nur mit kleineren Sacklöchern.

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Und einer Querbohrung mit Senkung. Die neuen Füße werde ich anschrauben.

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In das mittlere Loch schneide ich ein Gewinde, die beiden anderen     Bohrungen kriegen wir später 😉

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Jetzt geht’s ans Drehen der Zapfen. Das Rohr bekommt einen Ansatz und wird dann passend abgelängt.

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Die Zapfen werden nur auf die passende Länge gebracht.

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Inzwischen weiss ich, dass die Bearbeitung von Acryl eine ziemliche Sauerei ist und dass Acryl auch nicht gut zu fotografieren ist. 🙁

Ich entgrate die Drehteile mit der Polierscheibe, mit der ich sonst Kunststoffgläser poliere. Dabei poliere ich auch die Stirnflächen des Rohrs. (linkes Teil)

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Warum ich das mache? Keine Ahnung, ich bin Uhrmacher und die machen das eben so. Die Zapfen und die Rohre gehen recht stramm in die Bohrungen. Ich werde sie aber später noch mit etwas 2K Kleber fixieren.

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Jetzt erst mal schauen, ob ich gut und genau gearbeitet habe. Passen die beiden Teile ineinander?

Ja, Tschacka! Passt sogar auf Umschlag.

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Jetzt mal einen montieren. Vorher noch die mittlere Stange drehen, die dafür sorgt, dass die beiden Teile nicht auseinander fallen.

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Die passenden Federn habe ich in der Lagerliste eines Federherstellers gefunden.

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Die neuen weißen Füße passen natürlich nicht dazu. Die werde ich auch noch aus Acryl machen. Habe schon eine Anfrage an den Laserschneider gerichtet.

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Jetzt noch die Schutzfolien abknibbeln

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Und eine erste Anprobe: so hatte ich mir das vorgestellt: transparent, technisch aussehend und (hoffentlich) unkaputtbar.

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UPDATE vom 25. 4.

Die U-förmigen Füße aus Acryl sind inzwischen gekommen.

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Also noch mal bohren

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Gewinde schneiden

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Zapfen drehen

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Zapfen einpressen

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Und dann noch mal alles polieren.

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Fertig. Jetzt ganz aus Acryl. So sollte es von Anfang an aussehen.

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eine Uhr im Bronzegehäuse

In Basel habe ich eine Bestellung für eine Uhr im Bronzegehäuse bekommen. Diese Gehäuse stelle ich selber her. Nach der Auftragsbestätigung und der Anzahlung will ich mal loslegen.

Als erstes drehe ich den Topring aus einen Stück Rundmaterial. Die      äußeren Ansätze zuerst.

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Und dann den Radius

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Der Pressansatz wird vorgedreht

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Und dann noch eine Zustellung und der (halb)fertige Topring wird abgestochen.

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Das Material hat eine sehr schöne Farbe, leicht rosè. Hier habe ich den Ring auf ein Stück Messing gelegt. Man sieht deutlich den Farbunterschied.

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Auf der kleineren Drehbank geht es weiter. Die Stufe, in die das Glas gepresst wird, hatte ich schon vorgedreht. Hier wird sie auf das endgültige Maß gedreht auf 0,01 mm genau.

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Auch der Pressansatz wird noch auf das endgültige Maß gedreht. Mit einer leichten Hinterschneidung, damit der Ring später fest auf dem       Gehäuse Mittelteil sitzt. Der Winkel ergibt sich aus dem Freiwinkel des Drehstahls.

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Und weil es gerade so gut läuft habe ich gleich drei Stück gemacht. Für weitere Aufträge

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Impressionen von der Baselworld

Berichte von der Baselworld gibt es ja reichlich in div. Foren und Blogs. Hier mal etwas aus meiner Sicht.
Ich fange mal mit morgens an. Meine Unterkunft liegt etwas außerhalb in Dornach. Um nach Basel zu kommen, fahre ich mit einem Zug bis zum Bahnhof SBB, Fahrtzeit ca. 8 Minuten.
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Schon im Bahnhof ist es nicht zu übersehen, es ist Messezeit.
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Das Frühstück in meiner Unterkunft ist so der Hit, daher genehmige ich mir noch einen Kaffe und ein Mandelhörnchen.
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Auch der Vorplatz ist ganz im Zeichen der Messe dekoriert.
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Weiter geht es dann mit der Tram, da ist sie auch schon.
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Die kurze Fahrt geht über den Rhein.
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Ich muss in Halle 2, die mit der großen Uhr über dem Eingang
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Und hier ist unser Stand. Jedes Mitglied hat seine Vitrine, die Großuhrhersteller haben genug Platz für ihre Exponate.
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Ein chinesischer Aussteller brachte eine große „Drachenuhr“ mit.
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Zu jeder vollen Stunde begann ein „mechanisches Schauspiel“ und eine Menschentraube bildete sich um die Uhr.
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Für mich hat es eine Sondervorstellung gegeben. Das Video habe ich hier eingestellt.

Der Stand war immer gut besucht, es gab ja auch einiges zu sehen.
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Hier meine Vitrine
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Rund um die Messe wurde einiges geboten, auf dem Vorplatz gab es Musik und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Platz war immer „rappelvoll“
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Tja, und nach einer Woche ist dann alles vorbei. Abbauen und einpacken war angesagt. Der chinesische Kolleg fing an, er hatte ja auch ganz schön zu packen.
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Nach und nach leerten sich die Vitrinen und auch die Tisch- und Wanduhren verschwanden in den Transportkisten.
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Ich durfte dann auch mal kurz den

„Grand Prix d’Horlogerie de Genève“, eines Kollegen, also den OSCAR der Uhrenbranche in die Hand nehmen 😉
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Auch in den anderen Hallen wird abgebaut, z.B. der Infostand.
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Der Prunk der Halle 1 weicht der geschäftigen Tätigkeit der Messebauer.
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Auch auf dem Vorplatz wird aufgeräumt, bald erinnert nichts mehr an die vergangene Woche.
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Und dann heißt es auch für mich Abschied nehmen. Eine Woche der Anspannung ist vorbei, ich freue mich, nach Hause zu kommen. Jetzt noch Koffer packen und zum Bahnhof, mein Zug geht pünktlich.
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Am nächsten Tag um 6 Uhr in der Früh bin ich dann wieder in Bünde.