Hier noch ein Nachtrag

Hier noch eine Erweiterung. Inzwischen sind die Federn und die Anzeigescheiben gekommen. Diese Zulieferteile lasse ich aus Federblech lasern. Hat beim ersten mal    leider nicht geklappt, ich hatte mich mit dem Maßstab vertan.

Die Federn werden vorsichtig aus dem Blech gebrochen, der Steg ist nur 0,2 mm breit.

Dieser wird dann entfernt.

Mit einer Polierfeile und Diamantiene wird dann die Reibefläche der Feder poliert. So wird die Reibung am Rastrad minimiert.

Die polierte Fläche ist schwer zu fotografieren.

Anschließend wird die ganze Feder noch auf einer Glasplatte poliert. Ist für die Funktion nicht erforderlich, sieht aber schöner aus.

Nach dem reinigen kann ich die jetzt in mein Fotomuster einbauen, da fehlte ja noch eine.

Die Tabletts (wohl eher Tablettchen 😉 ) mit dem Anzeigescheiben klebe ich mit     Tesafilm auf ein Aluminiumblech und strahle die Oberfläche matt. Ich muss aber darauf achten, dass durch den Druck die Anzeigescheiben nicht aus dem Tablett gerissen werden. Auch hier ist der Steg, der die Scheiben hält, nur 0,2 mm breit.

Dabei verziehen sich die Werkstücke allerdings.

Also befestige ich sie noch einmal, um sie von der anderen Seite zu strahlen.

Jetzt sind sie wieder Flach und eben.

Die Sticker aufzusetzen ist sehr „knibbelig“ und klappt nicht immer beim ersten mal.

Aber mit etwas Übung geht es dann schon.

Dann werden die Scheiben vereinzelt und landen in der Petrischale.

Die ersten Flügel sind vereinzelt, zurück bleibt das Trägerblech.

Jetzt muss ich noch den Steg vorsichtig entfernen und kann die Scheiben einbauen.

Uff, das erste Zentralrad ist fertig. Das genaue einrichten und vernieten der Anzeigescheiben ist doch sehr aufwändig. Sie müssen exakt und fest sitzen, und beschädigen durch Kratzer o.ä. darf ich sie auch nicht. Aber: einfach kann ja jeder. 😉

Jetzt schraube ich erst die Arbeitsbrücke aus Messing auf und lasse das Werk zur Kontrolle laufen, bevor ich das richtige Blatt montiere und das Werk in das vorbereitete Gehäuse baue.