das Gehäuse Teil 3

Polieren ist eine unangenehme Arbeit. Schmutzig, laut und anstrengend. Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof, auch solche Arbeiten sind erforderlich. Das mache ich nach und nach am Abend. Eine Stunde vor Feierabend nehme ich mir ein Gehäuse und einen Gehäuseboden vor. Danach brauchen meine schmerzenden Hände ein Pause. An feinere Arbeiten ist dann nicht mehr zu denken.

 

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Nach der Reinigung im Ultraschallbad ist das Ergebnis dann zu sehen. Nicht immer sofort, manchmal muss ich ein paar Stellen noch nacharbeiten, die ich vorher nicht gesehen habe.

 

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Dann noch den Tubus einpressen. Auf diesem Röhrchen sitzt nachher die Krone und dichtet die Horizontalbohrung für die Aufzugwelle ab.

 

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Als letztes wird das Glas eingepresst. Damit ist das Gehäuseoberteil fertig. Gut verpacken und bis auf Weiteres zur Seite legen.

 

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Die Böden bringe ich nächste Woche zu einem Spezialbetrieb hier in Bünde. Dort werden sie mit einem Laser noch beschriftet. Davon kann ich leider keine Fotos machen, die Maschine ist aus Sicherheitsgründen „laserdicht“. Denn gerade bei so blanken Oberflächen zischen die Laser(licht)strahlen innerhalb der Kabine hin und her und können für die Augen des Mitarbeiters sehr gefährlich sein.

2 thoughts on “das Gehäuse Teil 3”

  1. Toll ! Von Hand poliert und trotzdem scharfe und gerade Kanten. Klasse Arbeit. Wie machen das eigentlich die Großserienhersteller?

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